Sonntag, 12. Januar 2020
19 Uhr, Stadtkirche Balingen

Bennewitz Quartett

Jakub Fišer, Violine; Štěpán Ježek, Violine; Jiří Pinkas, Viola; Štěpán Dolezal, Violoncello

Werke von Dvořák, Schumann und Smetana

Das Bennewitz Quartett ist eines der weltweit angesehensten Kammermusikensembles. Dieser Status wird nicht nur durch die Siege bei zwei bedeutenden Wettbewerben – Osaka 2005 und Prémio Paolo Borciani in Italien 2008 – manifestiert, sondern auch regelmäßig durch herausragende Kritiken. Bereits im Jahr 2006 schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung: „... die Musik war nicht nur wegen ihrer klaren Struktur bemerkenswert, sondern auch wegen der schönen Klangpalette und Reinheit der Intonation in ihrer Ausführung. Nur selten erlebt man so geschickt handgefertigte und kraftvolle Harmonien ... Großartige Kunst.“ Das Ensemble wurde auch in der tschechischen Musikszene mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. So erhielt es schon 2004 den Preis der Tschechischen Kammermusikgesellschaft und gewann 2019 den Classic Prague Award für das beste Kammermusik-Konzert des Jahres.

Das Quartett tritt derzeit an wichtigen Orten im In- und Ausland auf. 

Die Mitglieder des Quartetts legen großen Wert auf eine inspirierende und auch herausfordernde Auswahl des Konzertrepertoires. In den Jahren 2012 und 2015 spielte das Ensemble an einem einzigen Abend die kompletten sechs Streichquartette Bartóks beim Festival Maggio Musicale Fiorentino und im schwedischen Upsala. 2014 präsentierten die vier die Lieder der Einwanderer von Slavomír Hoiřínka im Konzerthaus Berlin. Im April 2019 erschien bei Supraphon, dem wichtigsten tschechischen Label, eine neue CD mit Musik der jüdischen Komponisten H. Krása, V. Ullmann, E. Schulhoff und P. Haas, die alle dem Nazi-Terror zum Opfer fielen. 

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Programm

Robert Schumann (1810-1856)
Streichquartett Nr. 2 F-Dur, Op. 41/2
Allegro
Andante quasi variationi
Scherzo: Presto
Allegro molto vivace


Bedřich Smetana (1824-1884)
Streichquartett Nr. 2 d-moll
Allegro
Allegro moderato – Andante cantabile
Allegro non più moderato, ma agitato e con fuoco
Finale: Presto

Pause

Antonín Dvořák (1841-1904)
Streichquartett Nr. 13 G-Dur, Op. 106
Allegro moderato
Adagio ma non troppo
Molto vivace
Finale: Andante sostenuto – Allegro con fuoco